Firmung

Die Firmung steht als Zeichen und Wegmarke am Beginn des Lebens als erwachsener Christ. Sie ist die bewusste und selbstverantwortete Vollendung der Taufe.

Firmung kommt vom lat. firmare - stärken, fest machen. Die Firmung und die Firmvorbereitung wollen daher Stärkung sein:
eine Stärkung auf dem Lebensweg und eine Stärkung des eigenen Glaubens und der persönlichen Beziehung zu Gott.
Vor allem ist die Firmung aber eine Stärkung durch Gott selbst, der uns begleiten will auf unserem Weg - in der Vorbereitung auf die Firmung und auch später in unserem Leben.

Die Firmung ist nach der Taufe und der Erstkommunion das dritte und letzte Sakrament (Zeichen), mit dem Christen in die Kirche eintreten, und zugleich das Sakrament der Mündigkeit. In der Taufe haben in der Regel unsere Eltern für uns die Zugehörigkeit zur Kirche entschieden, und bei der Erstkommunion haben wir mit unserem noch kindlichen Verständnis vieles über Jesus gelernt und zum ersten Mal die Kommunion empfangen. Bei der Firmung ist an uns als erwachsene oder heranwachsende Personen die Frage gestellt, ob wir unseren Glauben bekräftigen und unseren Weg mit Gott und in der Kirche fortsetzen und vertiefen möchten.

Auch viele Erwachsene entscheiden sich, das Sakrament der Firmung zu empfangen. Sie werden einzeln oder in kleinen Gruppen vorbereitet.

In der Regel erfolgt die Firmung bei Jugendlichen in Klasse 10 im Alter von 15 bis 16 Jahren.

Bei Fragen rund um die Firmung wenden Sie sich bitte an Christoph.Eichwald@drs.de